Weiterfahrt nach Les Baux-de-Provence

Freitag, 30. Dezember 2016 / Nachmittags

Nachdem wir am Vormittag die Stadt Arles besichtigen konnten, ging es nach dem Mittagessen weiter Richtung  Les Baux-de-Provence in den Alpilles. Bevor wir das malerische Dorf besichtigten, hielten wir bei den stillgelegten Steinbrüchen von Carrières de Lumières, um die spektakuläre Licht- und Tonschau zu geniessen.

Nach dem Mittagessen in Arles stiegen wir wieder in den Bus und fuhren weiter in nordöstlicher Richtung. Bevor wir die etwa 15km entfernte Hügelkette der Alpilles erreichten, sahen wir nun endlich auf einer Weide die berühmten Stiere der Camargue, etwas weit entfernt, aber immerhin!

Carrières de Lumières

Bald aber stieg die Strasse an, und nach kurvenreicher Fahrt erreichten wir die Carrières de Lumières. Diese Steinbruch-Kavernen, aus welchen der weisse Kalkstein abgebaut worden ist, welcher u.a. auch für für den Bau von Dorf und Schloss Les-Baux-de-Provence  benutzt worden ist, wurden etwa 1935 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Seit über 30 Jahren werden nun in den riesigen Kavernen mit den glatten Felswänden die als «son et lumière» bekannten Vorstellungen gezeigt. Dabei werden über 100 Projektoren benutzt, welche auf einer Fläche von über 6000 m2 (Wände und Boden) Bilder projiziert werden, welche zusammen mit der Musik ein gesamtheitliches, eindrückliches Spektakel bilden.

Les Baux-de-Provence

Diese etwa 1-stündige Vorstellung findet rund um die Uhr fortlaufend mit nur einer kurzen Pause statt, so dass wir nach etwa 1½ Stunden uns wieder beim Bus einfanden, welcher uns in einer kurzen Fahrt zum Dorf Les Baux-de-Provence brachte. Dieses malerische Dorf ist ganz zwischen die Felsen der Alpilles gezwängt und wird von einer Burgruine überragt. Heute leben die Bewohner vor allem von den zahlreichen Touristen, welche das Dorf in den Ferienmonaten förmlich überschwemmen. Da wir aber nicht in einer Hauptsaison anreisten, konnten wir es mit einer Führung ausgiebig besichtigen und fanden anschliessend noch Platz in einem kleinen Tee-Bistrot, um uns vom kalten Wind (Mistral?) etwas aufzuwärmen.

Da die Dämmerung sich schon bald ankündigte, trafen wir die Gruppe wieder beim Bus, welcher uns durch die südlichen Ausläufer der Alpilles mit einem der grössten Oliven-Anbaugebiete Frankreichs mit zahlreichen Olivenölmühlen, aber auch durch ausgedehnte Rebberge in  gut stündiger Fahrt durch wieder zurück nach Aix-en-Provence brachte.

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